Archiv der Kategorie: Allgemeines

Arduino Workshop

Nach unserem ersten Arduino Workshop im August 2011 mit überaus positiver Resonanzerreichten uns mehrfach Anfragen bezüglich eines erneuten Workshops, den wir hiermit bekannt geben.

Unser 2. Arduino Workshop findet am Wochende, den 21. und 22. April 2012 in den Räumen des Attraktor e.V., Mexikoring 21, in Hamburg statt.

Das Motto des Workshops lautet „Stolperfreier Einstieg in die Welt der Mikrocontroller“. Neben Hardware, Messtechnik, Literatur und persönlicher Unterstützung bieten wir Interessierten ein Programm mit Vorträgen und Übungen rund um den Arduino.

Nachbetrachtung

Samstag gegen halb elf hatten sich die meisten Teilnehmer eingefunden und nach kurzer Vorstellung des Attraktor e.V. sowie des weiteren Ablaufs, konnte der Arduino Workshop starten. Anschliessend wurden die Arduino-Sets an die Voranmelder ausgegeben und Jens führte in den Arduino Uno bzw. die Arduino Plattform ein. Innerhalb von 30 Minuten waren alle Teilnehmer, mit Unterstützung von zwei, drei Begleitern, mit einer funktionalen Entwicklungsumgebung ausgestattet.

Dann vermittelte Christoph mit seinem Vortrag die elektrischen Grundlagen zur Beschaltung des Arduino. Das Thema Mittagessen wurde klassisch über Smileys gelöst ;) und nach der Stärkung ging es dann mit einem Beitrag von Stefan weiter, der auf die wesentlichen Typen von Motoren sowie die erforderliche Hardware zur Ansteuerung einging. Während des Vortrags wurde auch mit allerhand Arduino-Shields experimentiert, die teilweise im Attraktor zur Verfügung standen oder von Teilnehmern beigesteuert wurden. Für die Unentschlossenen hatte Axel Übungsaufgaben vorbereitet, auf die sich fünf bis sechs Teilnehmer erfolgreich eingelassen haben.

Am Sonntag ging es dann gegen 10 Uhr, nach einem gemeinsamen Frühstück in kleiner Runde, mit einem Vortrag über Fritzing weiter. Nach entsprechender Bastelzeit, stellten dann Rick und Stefan gemeinsam ihre bereits realisierten Arduino- / Mikrocontroller-Projekte vor: ein Modell, wie beim DESY das Interlock-System, beim Beschleuniger funktioniert sowie einen Reverse-Geocache. Gegen 16 Uhr konnten die Teilnehmer eigene Projekte vorstellen, pirx stellte seinen Wecker vor und Axel wie man ein Oszilloskop über zwei D/A-Wandler, über SPI ansteuert, beziehungsweise Pong spielt. :) Anschliessend ging es dann ans Aufräumen.

Wir haben uns auf jeden Fall auch dieses Mal sehr über das rege Interesse und die Beteiligung am Workshop gefreut und hoffen, dass es allen Teilnehmern ebenso gefallen hat. Wie bereits beim letzten Mal möchten wir uns auch dieses Mal bei Watterott electronic für das Entgegenkommen bei den Bestandteilen des Kits bedanken. Bis zum nächsten Mal! :)

Öffentliche Anhörung der Bürgerschaft zum „Transparenzgesetz“

Wichtiger Termin in der kommenden Woche für alle Interessierten in Hamburg.

Am Dienstag, den 28. Februar 2012 um 16:45 Uhr findet die öffentliche Anhörung der Bürgerschaft zum „Transparenzgesetz statt.  Die Anhörung wird im „Hotel Sofitel“ am „Alter Wall 40“ (hinter dem Rathaus) durchgeführt.

Der Saal für die Anhörung ist groß (200 Plätze), so dass viele Unterstützer Platz finden! Dies ist die einzige Anhörung zum Transparenzgesetz und damit die einzige Gelegenheit, das Interesse der Bürger dieser Stadt an mehr Transparenz in Politik und Verwaltung durch aktive Teilnahme augenscheinlich unseren gewählten Vertretern zu bekunden.

Wir bitten Sie herzlich, uns bei dieser wichtigen Anhörung zu unterstützen! Bitte schicken Sie diese Einladung auch über Ihren Verteiler an weitere interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger.

ANTI ACTA – Gemeinsame Pressemitteilung

Gemeinsame Pressemitteilung des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung Hamburg, des Attraktor e.V. und des Chaos Computer Clubs (CCC) Hamburg.

Das „Hamburger Bündnis gegen ACTA“ ruft auf zur 2. Demonstration am 25. Februar 2012

Das „Bündnis Hamburg gegen ACTA“ ruft im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages für den 25. Februar erneut zu einer weiteren Demonstration in Hamburg auf. Die Demonstration beginnt um 14 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Rathausmarkt und zieht dann über Jungfernstieg und Lombardsbrücke um die Innenalster. Mit kreativen Aktionen und einem bunten Protestzug wollen die Veranstalter ihre Repräsentanten in Bundestag und EU-Parlament daran erinnern, dass eine Unterzeichnung von ACTA keine Option sein darf. Das Bündnis kündigt an, so lange weiter Protestaktionen durchzuführen, bis das Abkommen in seiner jetzigen Form gekippt wird und die Verhandlungen unter Beteiligung aller relevanten Interessengruppen neu aufgenommen und abgeschlossen werden.

An dem europäischen Aktionstag am 11. Februar haben in ganz Deutschland rund 100.000 Menschen teilgenommen. Beeindruckt durch den Widerstand der Netzgemeinde hat die deutsche Bundesregierung die Zustimmung zu dem Abkommen zumindest vorläufig ausgesetzt. ACTA soll aufgrund zahlreicher Bedenken nun dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt werden. Kritiker befürchten, dass das Abkommen trotz der Bedenken noch nicht vom Tisch ist.

ACTA steht für eine Tendenz zur Privatisierung der Rechtedurchsetzung im Netz, die wir grundweg ablehnen„, sagt Katharina Nocun vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung.

Die Demonstrationen gegen ACTA wurden von tausenden Menschen aller Altersgruppen und sozialer Schichten unterstützt. Das hartnäckige Engagement gegen ACTA widerlegt die oft bemängelte so genannte „Politikverdrossenheit“ der Bevölkerung und insbesondere junger Menschen. Gerade die netzaffinen jungen Bürgerinnen und Bürger des Internets beteiligen sich aktiv und kreativ an den Protesten gegen ACTA.

Die Generation Internet fürchtet eine Einschränkung der Meinungsfreiheit im Netz durch stärkere Kontrollen und ist bereit, hierfür auf die Straße zu gehen. Eine europäische digitale Bürgerrechtsbewegung kritisiert die intransparenten Verhandlungen und Lobbyeinflüsse, die zu ACTA geführt haben. „Es kann nicht angehen, dass immer wieder hinter dem Rücken der Bürger Grundrechte eingeschränkt werden, um einzelnde Industriesparten vor dem überfälligen Strukturwandel zu beschützen„, sagt Elmar Lecher vom CCC Hamburg.

Aber auch die Auswirkungen von ACTA auf Generika und Saatgut stehen im Fokus der Kritik. Nach den neuen Richtlinien des Abkommens werden dabei insbesondere Entwicklungs- und Schwellenländer stark benachteiligt, so dass Krankheiten, Tod und Hunger in Zukunft noch schwerer bekämpft werden können.

Über ACTA:
ACTA heißt ausgeschrieben „Anti-Counterfeiting Trade Agreement“, was man auf Deutsch als ein Abkommen gegen Produktpiraterie übersetzen kann. Es steht sowohl wegen seines intransparenten Aushandlungsprozesses als auch wegen seines Inhalts in der Kritik. So begünstigt das geplante Abkommen Strafverschärfungen bei Urheberrechtsverletzungen und Rechtsunsicherheit für die von Sanktionen Betroffenen sowie für die Einschränkung von Informationsfreiheit im Internet. Außerdem ist der Zugang zu Medizin und Saatgut in Entwicklungs- und Schwellenländern massiv gefährdet. Das Abkommen wird auf Initiative der USA und Japan bereits seit 2008 verhandelt und geriet durch die Zustimmung der Ratspräsidentschaft der EU in die Öffentlichkeit. Das Europaparlament und die Parlamente einiger Mitgliedsstaaten müssen noch zustimmen, die aktuellen Proteste in ganz Europa versuchen das zu verhindern.

Über das „Hamburger Bündnis gegen ACTA“:
Das im Februar gegründete Bündnis “Hamburg gegen ACTA” besteht aus folgenden Bündnispartnern:

  • CCC Hansestadt Hamburg e.V.
  • Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung Hamburg
  • Piratenpartei Landesverband Hamburg
  • Bündnis 90/ Die Grünen Hamburg
  • Grüne Jugend Hamburg
  • Junge Piraten Hamburg
  • Hochschulgruppe pirat*inn*en und offene liste uni hamburg
  • Attraktor e.V.
  • Digitale Gesellschaft e.V.
  • Anonymous Hamburg
  • Die Linke. Landesverband Hamburg

Für Aufnahme in die Unterstützerliste kontaktieren Sie bitte: info [ät] stoppacta-hamburg.de

Kontakt:
Elmar Lecher (CCC Hamburg)
E-Mail: mc.fly@hamburg.ccc.de
Hintergrundinformationen:
Bündnis Hamburg gegen ACTA: http://www.stoppacta-hamburg.de/
Position Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung zur Durchsetzung privater Rechte im Internet (23.02.2012): http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/543/55/lang,de/

Hier erfahren Sie mehr über Uns:
CCC Hamburg: http://www.hamburg.ccc.de/
Attraktor e.V.: http://wiki.attraktor.org/
Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung Hamburg: http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Ortsgruppen/Hamburg

CAcert Assurer Training am 14. Februar

Es hat sich viel getan im letzten Jahr. Eine ganze Reihe von bisher eher „mündlich überlieferten“ Regeln wurden in Policies gegossen. Neue Prozeduren (z.B. die Assurer Challenge) und Verpflichtungen (z.B. in der Community Agreement) wurden beschlossen.

Die Assurer Training Events wollen versuchen die ganzen Informationen „unter’s Volk“ zu bringen.

  •  Was hast du auf dem CAP Formular hinzuzufügen, wenn du Minderjährige überprüfst?
  •  Was sind die 2 wesentlichen Punkte der CCA die du einem Assuree vermitteln können sollst?
  •  Unter welchen Umständen können z.Bsp. niederländische Rufnamen akzeptiert werden?

Antworten auf diese und weitere Fragen erhälst du bei den Assurer Training Events (ATEs). Primäre Zielgruppe sind Assurer und solche die es werden wollen. Auch „alte Hasen“ sind explizit angesprochen, denn wer die Diskussionen auf den Mailinglisten nicht dauernd mitverfolgen kann wird sicher viele Informationen nicht mitbekommen haben.

Die kommende Veranstaltung in deiner Nähe findet statt am Dienstag den 14. Februar 2012, 19:00 – 22:00 im Attraktor e.V.

Das Veranstaltungs-Team freut sich schon auf Eure Teilnahme.

Details zum Veranstaltungsort und Anfahrthinweise findet Ihr im Wiki: ATE-Hamburg im Wiki

Chaotic Congress Cinema jeden Mittwoch in ab 20:00 Uhr in den Clubräumen

Seit über einem Jahr findet in den Clubräumen regelmäßig gemeinsames Videogucken statt. Die Idee ist, die Videos von dem letzten Chaos Communication Congress, zu dem es bei uns auch eine Satelliten-Veranstaltung gab, zu schauen. Denn die Videos gibt es zum herunterladen, aber zum tatsächlich anschauen kommt es dann doch nicht. Um die heimischen Festplatten von belegtem Platz zu befreien schauen wir jede Woche zwei Videos von dem letzten CCCongress.

Du bist herzlich eingeladen vorbei-zuschauen. Neben den Videos kann dann auch bei günstig zu erwerbenden Getränken und Knabbereien diskutiert werden.

Es gibt jeden Mittwoch ab ungefähr 20:00 Uhr Programm. In unseren Räumen im Mexikoring 21. Fuer mehr Informationen, besuche die Seite zum CCCinema im Attraktor-Wiki.

Gemeinsame Pressemitteilung zur Unterstützung der Demonstration „Hamburg gegen ACTA“

Gemeinsame Pressemitteilung des CCC Hansestadt Hamburg e.V., Attraktor e.V. Hamburg und AK Vorrat Hamburg zur Unterstützung der Demonstration „Hamburg gegen ACTA“ vom 08. Februar 2012.

Das internationale Handelsabkommen „ACTA“ hat Proteste in zahlreichen europäischen Ländern ausgelöst. Für den 11. Februar 2012 sind Demonstrationen in ganz Europa geplant; in Deutschland wird in mehr als 50 Städten demonstriert. Zu der Demonstration in Hamburg rufen der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung Hamburg zusammen mit dem CCC Hansestadt Hamburg e.V. und dem Attraktor e.V., sowie mehrere Parteien auf. Der Demonstrationszug des Bündnisses „Hamburg gegen ACTA“ startet am 11. Februar 2012 um 14 Uhr am Gänsemarkt und zieht anschließend durch die Innenstadt.

Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung kritisiert ACTA aufgrund des intransparenten Verhandlungsprozesses und der befürchteten negativen Auswirkungen für Meinungsfreiheit, Datenschutz und Entwicklungshilfe. Entwicklungsländer und Verbraucherverbände sind an den Verhandlungen nicht beteiligt worden. Die Schutzrechte der Betroffenen sind nicht berücksichtigt worden. Auch Rechtsexperten warnen vor dem Abkommen, da die Inhalte viel Raum für die Auslegung der Inhalte lassen.

Da die Unterlagen zu den Verhandlungen nicht öffentlich sind, ist der Interpretationsspielraum groß. Es ist zu befürchten, dass sich ACTA langfristig negativ auf die Meinungsfreiheit im Internet auswirken wird. Auch Entwicklungs- und Schwellenländer, die zum Beispiel auf den Einsatz kostengünstiger Medikamente (Generika) angewiesen sind, werden durch ACTA massiv benachteiligt. „Durch ACTA werden nicht nur die Interessen der Internetnutzer und Verbraucher, sondern auch die Bedürfnisse der Entwicklungsländer den Interessen der Rechteinhaber untergeordnet“, sagt Katharina Nocun vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung Hamburg. „Wir dürfen nicht zulassen, dass private Interessen und intransparente Abkommen die Zukunft des Internets und vieler Handelsbereiche bestimmen.“ stimmt Michel Hirdes vom Chaos Computer Club zu. Aufgrund dieser gravierenden Mängel unterstützen der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung Hamburg, der CCC Hansestadt Hamburg e.V. und der Attraktor e.V. die Demonstration „Hamburg gegen ACTA“ am 11. Februar 2012.

Die Demonstration in Hamburg beginnt um 14 Uhr am Gänsemarkt und zieht dann über den Jungfernstieg zur Reesedammbrücke, wo es eine Zwischenkundgebung geben wird. Anschließend bewegt sich die Demonstration über die Bergstraße und Mönckebergstraße zum Gerhart-Hauptmann-Platz wo in einer weiteren Zwischenkundgebung über die Gefahren des Abkommens informiert wird. Die Demonstration „Hamburg gegen ACTA“ schließt mit einer Schlusskundgebung am Hachmannplatz.

Es wird eine Pressekonferenz des Bündnisses Hamburg gegen ACTA am Donnerstag den 09. Februar 2011 stattfinden.

Wann? Donnerstag, 09. Februar 2012, 12:30 Uhr
Wo? Rathaus, Raum 164 (Räume der GAL-Fraktion)

Mehr Informationen, sowie aktuelle Meldungen zum Protest in Hamburg, finden Sie auf unserer Homepage: http://www.stoppacta-hamburg.de/

Kontaktadresse des Bündnisses „Hamburg gegen ACTA“: info@stoppacta-hamburg.de

Presseansprechpartner:

Katharina Nocun (Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung)
katta@vorratsdatenspeicherung.de

Elmar Lecher (CCC Hamburg)
presse@hamburg.ccc.de

Demonstration gegen ACTA!

Am 11. Februar 2012 findet um 14 Uhr am Gänsemarkt eine Demonstration gegen ACTA (das Anti-Counterfeiting Trade Agreement) statt.

Getragen wird die Demonstration durch ein breites Aktionsbündnis bestehend aus der Piratenpartei Hamburg, den Jungen Piraten Hamburg, Bündnis 90 / Grüne (GAL), die Grüne Jugend Hamburg, dem Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung Hamburg sowie dem Chaos Computer Club Hamburg.

Mehr Informationen sind auf der Homepage des Aktionsbündnis unter http://www.stoppacta-hamburg.de zu finden.

Mojolicious Workshop


Die Hamburger Perlmongers veranstalten am 28. Januar ab 10 Uhr einen Mojolicious Workshop im Attraktor.

Mojolicious ist ein in Perl geschriebenes Webframework ohne externe Abhängigkeiten.

Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt, man sollte aber schon einmal ein Perl-Skript geschrieben haben.

Vor dem Mittagessen wird es eine Einführung in Mojolicious mit Marcos Rebelo geben und anschliessend werden die Teilnehmer in kleine Gruppen aufgeteilt, um sich dann konkreten Projekten zu widmen. Man muss sich aber keiner Gruppe anschliessen sondern kann auch für sich eigene Ideen umsetzen.

Hamburger Open Data Hackday

Der Hamburger Open Data Hackday lädt Programmierer, Journalisten, Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung sowie Interessierte ein, gemeinsam über den Nutzen offenen Daten zu diskutierten sowie konkrete Ideen und Anwendungen zu entwickeln, die den Mehrwert offener Daten herausstellen.

Der Hackday findet vom 13. – 15. Januar im Attraktor Hacker- und Makerspace (in den Räumen des Chaos Computer Club Hamburg) statt.

Unterstützt wird die Veranstaltung durch das Open Data Network, die Open Knowledge Foundation sowie die Digital Gesellschaft.

Code Hero: A game that teaches how to make games & hack the planet

Am 4. Januar um 20 Uhr hält Alex Peak von Primer einen Vortrag über Code Hero im Attraktor.

Code Hero ist ein Spiel, welches erklärt wie man Videospiele schreibt während man das Spiel spielt. In Code Hero wird man mit einer Code Gun ausgestattet, mit der man Javascript-Code auf Objekte schiesst, der beim Auftreffen ausgeführt wird. Das Ganze basiert auf Unity3D und ist eine völlig eine andere Art in die Entwicklung von Computerspielen einzusteigen.

Volksinitiative reicht über 15.000 Unterschriften für Transparenzgesetz ein

Initiatoren fordern Bürgerschaft zur Übernahme des Gesetzes auf, sonst kommt es 2012 zum Volksbegehren

Hamburg (09.12.2011) – Nach nur sechs Wochen hat die Volksinitiative „Transparenz schafft Vertrauen“ am Freitagmittag im Rathaus mehr als 15.000 Unterschriften offiziell eingereicht. Für eine erfolgreiche Volksinitiative erforderlich sind 10.000 Unterzeichner in sechs Monaten. „Die Hamburgerinnen und Hamburger haben mit ihren Unterschriften klargemacht, dass sie ein Transparenzgesetz wollen“, so Gerd Leilich, Vertrauensperson von Transparency International. „Die Bürgerschaft täte gut daran, den von uns vorgelegten Gesetzentwurf zum Wohle der Stadt zu übernehmen. Andernfalls werden wir im August 2012 ein Volksbegehren starten.“

Das „Transparenzgesetz Hamburg“, das Transparency International, Mehr Demokratie und der Chaos Computer Club ausgearbeitet haben, soll Politik und Verwaltung zu mehr Transparenz verpflichten. Kernstück ist ein zentrales Informationsregister, in dem der Senat Verträge, Gutachten, Statistiken und Verwaltungsvorschriften für alle Bürger kostenlos im Internet zugänglich machen soll. „Zu einer Kostenexplosion bei der Elbphilharmonie wäre es zum Beispiel nie gekommen, hätte die Öffentlichkeit frühzeitig Einblick in die Verträge gehabt,“ ist Gregor Hackmack, Vertrauensperson von Mehr Demokratie, überzeugt „Transparenz führt zu einem sparsamen Umgang mit Steuergeldern und erschwert Kungelei und Korruption.“ Nicht zufällig haben die Initiatoren deswegen den 9. Dezember zur Einreichung der sieben mit Unterschriftenlisten gefüllten Aktenordner gewählt. An diesem Tag wird der Internationale Anti-Korruptionstag begangen.

Transparency, Mehr Demokratie und CCC wollen Hamburg zu einem Leuchtturm in Sachen Transparenz machen. „Künftig soll es eine Bringschuld des Senats und der Verwaltung gegenüber den Bürgerinnen und Bürger geben,“ so Michael Hirdes, Vertrauensperson des Chaos Computer Clubs. „Öffentliches Handeln muss öffentlich sein!“ Bislang muss die Einsicht in Dokumente erst aufwendig und kostenpflichtig beantragt werden, nicht alle Daten von allgemeinem Interesse sind überhaupt einsehbar.

Die Volksinitiative „Transparenz schafft Vertrauen“ hat bereits einen Fahrplan aufgestellt, sollte die Hamburgische Bürgerschaft das Transparenzgesetz nicht übernehmen. In diesem Fall werde sie für den Zeitraum 27. August bis 17. September 2012 ein Volksbegehren anmelden, für das 65.000 gültige Unterschriften erforderlich sind. Zu einem Volksentscheid käme es dann im September 2013, parallel zur nächsten Bundestagswahl.

KONTAKT:

Gregor Hackmack (Vertrauensperson Mehr Demokratie e.V.)
Telefon: 317 69 10 55, Mobil: 0162 84 444 95
gregor.hackmack@mehr-demokratie.de

Gerd Leilich (Vertrauensperson Transparency Hamburg)
Telefon: 644 60 15, Mobil 0172 452 49 24
gerd@leilich.com

Michael Hirdes (Vertrauensperson CCC Hamburg)
ccc@transparenzgesetz.de

28C3 Peace Mission

Neben der überfüllten Hauptveranstaltung in Berlin, wird auch dieses Jahr eine Peace Mission zum Chaos Communication Congress im Attraktor stattfinden.

Geplant ist, die Vorträge vom bcc auf zwei Ebenen zu streamen. Es wird einen VPN-Zugang zum Kongress-Netz geben und natürlich steht euch die Werkstatt offen, dass heisst wer möchte kann sich in die Nutzung der Platinenfräse, der CNC-Fräse oder des 3D-Druckers einweisen lassen.

Unterstützerparty „Transparenz schafft Vertrauen“

Am 9. Dezember reicht die vom CCC, Mehr Demokratie und Transparency International gegründete Initiative „Transparenz schafft Vertrauen“ morgens die Unterschriften für die Volkinitiative im Rathaus ein.

Das möchten wir mit allen Sammlern, Bündnispartnern, Unterstützern, Freunden und Bekannten, so ab 20 Uhr feiern.

Jeder Interessierte ist natürlich auch herzlich eingeladen.

Nette Atmosphäre und Getränke zu sozialverträglichen Preisen sind garantiert.

Vortrag zum Transparenzgesetz Hamburg


Am 8. November um 20 Uhr findet im Attraktor ein Vortrag über das Transparenzgesetz Hamburg bzw. die Volksinitiative „Transparenz schafft Vertrauen“ statt.

Michael Hirdes wird die Initiative sowie das von ihr geschriebene Gesetz vorstellen und über den aktuellen Stand berichten.

Siehe Termin im Attraktor Wiki.

Volksinitiative Transparenz schafft Vertrauen gestartet

Am 28. Oktober 2011 haben Mehr Demokratie e.V., Transparency International Hamburg und der CCC Hansestadt Hamburg e.V. die Volksinitiative „Transparenz schafft Vertrauen“ beim Hamburger Senat eingereicht.

Ziel ist es, über ein Volksbegehren das von der Initiative geschriebene Transparenzgesetz Hamburg zur Volksabstimmung zu bringen. Das Gesetz beinhaltet weitreichende Veröffentlichungspflichten für die Behörden der Stadt Hamburg und Unternehmen an denen die Stadt maßgeblich beteiligt ist und diese in einem elektronischen Zentralregister in offenen Dateiformaten zu veröffentlichen.

Die Unterschriftensammlung läuft ab sofort!

Pressemitteilung der heutigen Auftaktpressekonferenz

Webseite der Initiative „Transparenz schafft Vertrauen“