„Traceroute“ in Hamburg: Eine Filmnacht für Nerds, Geeks und Kinoliebhaber

„Traceroute“ in Hamburg: Eine Filmnacht für Nerds, Geeks und Kinoliebhaber

 

„A Personal Journey Into The Uncharted Depths Of Nerd Culture, A Realm Full Of Dangers, Creatures And More Or Less Precarious Working Conditions…“
A film by Johannes Grenzfurthner


Der Chaos Computer Club Hamburg lädt zur Filmvorführung des
Nerd-Roadmovie „Traceroute“ [1][2] ein. Anschließend folgt ein Künstlergespräch mit dem Filmemacher Johannes Grenzfurthner.

Los geht’s am Freitag, dem 09.09. um 20 Uhr im Lichtmeß-Kino Altona [
3].
Wer Lust hat, kann anschließend den Clubraum des CCC Hamburg für einen Drink zu Fuß erreichen.

Wann: Freitag, 09.09.2016 um 20 Uhr (Einlass 19:30)
Wo: Lichtmeß-Kino in Hamburg Altona, Gaußstraße 25 (vom Bahnhof Altona zu Fuß zu erreichen) [3]
Was: Filmvorführung „Traceroute“ und Künstlergespräch mit Filmemacher Johannes Grenzfurthner

Empfohlener Beitrag: 6 Euro. Gerne mehr, weniger ist aber auch völlig ok.

Karten können im Vorverkauf über kinovvk@hamburg.ccc.de reserviert 
werden. Nur überschüssige Karten werden an der Abendkasse verkauft.Wir freuen uns auf einen nerdigen Abend!

Junghackertag am 28. Mai ab 12 Uhr

Junghackertag im CCCHH

Der Junghackertag ist ein Treffen für technik-begeisterte Jugendliche unter 23 Jahren, mit Anleitung und Hilfe vom Chaos Computer Club Hamburg. Als Besucher auf einem Junghackertag wird nichts von einem erwartet, außer Neugier an der Technik mitzubringen. Wenn jemand seine Ideen, Projekte und Spielzeuge mitbringt, dann helfen wir und arbeiten zusammen daran. Andernfalls haben wir z.B. ein paar programmierbare Minirechner (Arduino, Raspberry Pi) vor Ort und können damit von Programmieren bis Hardware-Basteln alles mögliche schnell und einfach erlernen.

Wo? In den Clubräumen des Chaos Computer Club Hamburg.

Wann? Jeden letzten Samstag von 12 bis 16 Uhr. Eventuell abweichende Termine werden in unserem Veranstaltungskalender vermerkt.

Anmeldung? Bitte meldet euch mit einer kurzen E-Mail an jht@hamburg.ccc.de an, damit wir wissen viele Teilnehmer kommen.

Alternativ könnt ihr euch auch über diesen Link anmelden oder Feedback geben bzw. Fragen stellen.

Sonstiges? Wenn möglich bring auf jeden Fall deinen Laptop und deine Projekte mit. Wenn du keinen Laptop hast ist das aber auch nicht schlimm.

30. August

Veranstaltungsreihe city/data/explosion bei dock europe ab dem 13.4

Der CCC Hamburg möchte an dieser Stelle auf die Vortragsreihe city/data/explosion hinweisen, die demnächst an vier Terminen in den Räumen von dock europe in der FUX-Kaserne stattfinden wird.

Die Themen der Veranstaltungen bewegen sich in unterschiedlicher Intensität entlang von drei Achsen: Die gegenseitige Überlagerung digitaler Kommunikation und physikalischer Räume, die Bewertung und Verhandlung digitaler und sozialer Medien in der Öffentlichkeit zwischen Kontrollgesellschaft und Selbstermächtigung, die Wahrnehmung von öffentlichen Räumen und sozialer Öffentlichkeit durch die Filter eben dieser Medien. Digitale Kommunikation ist omnipräsent, ist in alle Lebensbereiche und in praktische alle (urbanen) Orte eingedrungen. Wie verorten wir uns als Akteur_innen in diesem Kontext? Welche Handlungsoptionen bieten sich an? Zu dieser Debatte möchten wir einige Impulse liefern und freuen uns auf spannende Inputs und angeregte Diskussionen.

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9. Februar 2016: Lesen gegen Überwachung

Lesen gegen Überwachung bringt den Diskurs über Überwachung in unseren Alltag und bietet einen einfachen Einstieg ins Thema.

Wir möchten durch diese Veranstaltung das Thema Massenüberwachung weiter im Bewusstsein der Öffentlichkeit halten:
Es darf nicht sein, dass wir den von Snowden offengelegten Super-GAU für unsere freiheitliche Gesellschaft achselzuckend hinnehmen und meinen, gegen die Tendenzen einer sich immer weiter automatisiert selbstüberwachenden Gesellschaft nichts tun zu können.
Wir müssen denen, die den gegenwärtigen Zustand für richtig oder zumindest notwendig halten, konsequent und nachhaltig die Stirn bieten.
„Lesen gegen Überwachung“ ist eine Gemeinschaftsaktion eines Bündnisses verschiedener Gruppen und Organisationen unter dem organisatorischen Dach des AK-Vorrat / Bündnis gegen Überwachung. Am 9.2.16 werden in verschiedenen Städten Lesungen gehalten.

Los gehts um 19:42 Uhr.

Mehr dazu hier: https://lesen-gegen-ueberwachung.de/

DNA als Speichermedium

Am 21. Januar 2016 um 19:00 Uhr findet bei uns der Vortrag „DNA als Speichermedium“ statt.

Über die Vortragende, Dorle Osterode:

Ich studiere seit 2009 Bioinformatik an der Uni Hamburg und bin in etwa zwei Monaten fertig. (Yay!) In der Bioinformatik interessiere ich mich hauptsächlich für Sequenzverarbeitung, finde aber auch ungefähr alle anderen Themen in dem Bereich spannend. Außerhalb beschäftige ich mich, wenn ich Zeit finde, momentan mit Food-Hacking. In dem Vortrag wird es um die Zukunftsvision von DNA als Speichermedium gehen. Dabei werde ich die auf die Beschaffenheit, Eigenschaften und Manipulationsmöglichkeiten von DNA eingehen. Ich werde die Verwendung von DNA als Speichermedium anhand von zwei Publikationen darstellen und auf Möglichkeiten und Probleme eingehen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen von Geekfem statt. Dabei sei nochmal explizit darauf hinzuweisen, dass alle Menschen herzlichst zu diesem Vortrag eingeladen sind!

Junghackertag im Dezember

Junghackertag im CCCHH

Der Junghackertag im Dezember fällt für gewöhnlich dem Congress zum Opfer. Da die letzten Junghackertage aber gut besucht waren, haben wir uns entschlossen, auch im Dezember einen Junghackertag zu veranstalten (Motto: „Early Hackmas“).

Datum: Samstag, der 19. Dezember (ausnahmsweise nicht am letzten Samstag, das wäre der zweite Weihnachtsfeiertag und der Tag vor dem Congressbegin.) Beginn: 12:00 Uhr, Ende ca. 18:00 Uhr. Ort: CCCHH e.V. im Zeiseweg 9 (Wegbeschreibung).

Infos zum Junghackertag gibt es hier: Junghackertag

Wie immer würden wir uns über eine kurze Anmeldung über jht@hamburg.ccc.de freuen.

30. August

Vortrag am 13. November um 20:00 Uhr: Beyond Reproducible builds

Reproducible builds („determistische“ oder „reproduzierbare“ Build-Vorgänge) ermöglichen es allen Benutzer*innen, zu überprüfen, ob ein Binäry oder ein Binärpaket wirklich aus dem Quellcode gebaut wurde, mit dem es gebaut worden sein soll, in dem jederzeit und überall von allen, Bit-identische Binärpakete gebaut werden können. Was vor kurzem noch utopisch erschien, hat ein Team von Debian Enthusiast*innen in fast unmittelbar greifbare Nähe gerückt!

h01ger spricht mit uns über den gegenwärtigen Status von Reproducible Builds bei Debian und vielen weiteren Projekten, gefolgt von einem Ausblick auf zukünftige Maßnahmen zur Wahrung von Usability und Sicherheit. Wer Reproducible Builds für das „eigende OS“ unterstützen möchte, sollte vielerlei Ideen bekommen!

Los geht’s um 20:00 Uhr.

Videoaufzeichnung:


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Junghackertag! Samstag den 31. Oktober ab 12:00 Uhr

Der Junghackertag ist ein Treffen für technik-begeisterte Jugendliche unter 23 Jahren, mit Anleitung und Hilfe vom Chaos Computer Club Hamburg. Als Besucher auf einem Junghackertag wird nichts von einem erwartet, außer Neugier an der Technik mitzubringen. Wenn jemand seine Ideen, Projekte und Spielzeuge mitbringt, dann helfen wir und arbeiten zusammen daran. Andernfalls haben wir z.B. ein paar programmierbare Minirechner (Arduino, Raspberry Pi) vor Ort und können damit von Programmieren bis Hardware-Basteln alles mögliche schnell und einfach erlernen.

Wo? In den Clubräumen des Chaos Computer Club Hamburg.

Wann? Jeden letzten Samstag von 12 bis 16 Uhr. Eventuell abweichende Termine werden in unserem Veranstaltungskalender vermerkt.

Anmeldung? Bitte meldet euch mit einer kurzen E-Mail an jht@hamburg.ccc.de an, damit wir wissen viele Teilnehmer kommen.

Alternativ könnt ihr euch auch über diesen Link anmelden oder Feedback geben bzw. Fragen stellen.

Sonstiges? Wenn möglich bring auf jeden Fall deinen Laptop und deine Projekte mit. Wenn du keinen Laptop hast ist das aber auch nicht schlimm.

Geekfem

Geekfem ist das monatliche Vernetzungstreffen von Frauen innerhalb der IT.

Nicht erst seit der schwarz-roten genderbezogenen Quotenregelung flammen immer wieder Diskussionen über den geringen Frauenanteil im IT-Wesen auf. Sei es die mangelnde Speakerinnenquote bei Konferenzen oder den wenig geförderten Nachwuchs.

Fakt ist, dass Frauen in der eindeutigen Minderheit sind und somit auch mit Strukturen zu kämpfen haben, in denen es oft schlecht um die Chancengleichheit steht.

Wir wollen Anlaufpunkt und Plattform bieten, um einen Freiraum innerhalb der Domäne zu schaffen, in der sich ausgetauscht und u. a. gezielt an dieser Problematik gearbeitet werden kann.

Wir erhoffen uns, den Grundstein für eine Gemeinschafft und das eine oder andere Projekt legen zu können.

Aber auch, wer einfach mal reinschnuppern, den CCC kennen lernen will oder Anschlusspunkte sucht, sei herzlichst eingeladen sich jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat ab 19 Uhr in unseren Räumen dazu zu setzen. Wir wollen niemanden ausschliessen, vdh. sind natürlich auch Männer und Menschen sämtlicher Definitionsgruppen willkommen, sofern ihr förderliches Interesse an der Thematik mitbringt.

http://geekfem.net/

Filmvorführung am 13.09.2015: Citizenfour

In Kooperation mit Docfilms @ Frappant und dem Hamburger Bündnis gegen Überwachung zeigen wir am Sonntag, dem 13. September 2015, Citizenfour. Anschließend wird mit den Anwesenden eine Diskussion über Massenüberwachung angeregt.

Citizenfour1So, 13.9.2015 | Einlass 19.00 Uhr | 20.00 Uhr Filmbeginn | Frappant in der Viktoria-Kaserne, Bodenstedtstraße 16, 22765 Hamburg (Hinterhof) | 113 min | OmU | Eintritt frei

Als Edward Snowden seine erste verschlüsselte Email unter dem Namen „Citizenfour“ im Januar 2013 an Laura Poitras schickt, arbeitet die Filmemacherin bereits an einem Film über die Praxis der Massenüberwachung, dem dritten Teil ihrer Trilogie über die USA nach 9/11. Snowden hatte Poitras nicht zuletzt deshalb als Kontaktperson gewählt, weil sie seit Jahren selbst eine Zielperson der Geheimdienste war, die bei der Ein- oder Ausreise in den USA regelmäßig aufgehalten und verhört wurde.
„Citizenfour“ gibt sich als hochrangiger Computerspezialist im Dienst US-amerikanischer Nachrichtendienste zu erkennen und stellt Beweise für die massive Überwachung der weltweiten Kommunikation via Telefon und Internet in Aussicht. Nach monatelangem Austausch verschlüsselter Emails vereinbaren Laura Poitras und „Citizenfour“ ein persönliches Treffen, zu dem der Journalist Glenn Greenwald hinzugezogen werden soll. Poitras erhält die Erlaubnis, während des Treffens zu filmen. Poitras und Greenwald sind in New York, als die Nachricht von „Citizenfour“ eintrifft, dass das Treffen in Hongkong stattfinden soll.

CITIZENFOUR erlaubt es uns in in beispielloser Weise, die Begegnungen von Laura Poitras und Glenn Greenwald mit Edward Snowden in Hongkong mitzuerleben und einen eigenen Blick auf die Ereignisse und Enthüllungen ebenso wie seine Protagonisten zu gewinnen.

Kein Aufmarsch von Nazi-Hooligans in Hamburg!

Internationale Solidarität statt völkischem Patriotismus!
Refugees welcome!

Am 12. September 2015 wollen Neonazis, Hooligans und RassistInnen aus verschiedenen Spektren und mit überregionaler Beteiligung unter dem Motto „Tag der deutschen Patrioten“ durch die Hamburger Innenstadt marschieren. Dies wollen wir gemeinsam mit vielen Menschen verhindern.

Gewaltbereite Hooligans…

Mit ihrem Motto und Teilen ihrer Symbolik knüpfen die PatriotInnen an den jährlichen Nazi-Aufmarsch „Tag der deutschen Zukunft“ an, dem sich 2012 in Hamburg Zehntausende Menschen mit Demonstrationen, Blockaden und anderen Aktionen erfolgreich entgegen stellten. Zudem wollen sie an die rassistischen Pegida- und HoGeSa-Aufmärsche (Hooligans gegen Salafisten) der letzten Monate anknüpfen. Der Strippenzieher des geplanten Aufmarsches ist Thorsten de Vries, ein mehrfach wegen Gewaltdelikten verurteilter Nazikader, der in seiner langjährigen Karriere für Kameradschaften, NPD und Hooligans aktiv war. Er und sein Team möchten gerne einen gemeinsamen Aufmarsch von organisierten Neonazis, Hooligans bis hin zur, in Hamburg inzwischen umbenannten, Pegida-Bewegung. Er und seine PatriotInnen träumen von einer homogenen Nation, die autoritär geführt wird und in der „Nicht-Zugehörige“ von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen werden. Vielfältigkeit, Gleichberechtigung und Solidarität gelten ihnen als Teufelszeug.

Die bisher veröffentlichten Videos und Bilder zum „Tag der deutschen Patrioten“ sowie die von de Vries veröffentlichten Stellungnahmen propagieren Nationalismus, Hetze gegen Muslime und Geflüchtete, sowie die traditionellen rechten Feindbilder: Frauenemanzipation und alternative Lebensentwürfe jenseits der heterosexuellen Kleinfamilie. Mit Kampfbegriffen wie „Volkstod“ und „Überfremdung“ propagieren sie, es sei Zeit für ihre „Revolution“, die in Hamburg am 12.9. beginnen solle. Ihre Propaganda strotzt von Gewaltphantasien, trotz verbaler Distanzierungen. So werben sie mit den brutalen Übergriffen des Hooligan-Aufmarsches im Oktober 2014 in Köln, bei dem auch de Vries als Redner auftrat. Das Innenministerium registrierte ihn schon 1997 in einer bundesweiten Datei als „geistigen Brandstifter“.

…Pegida, HoGeSa, AfD und NPD

Zehntausende von Pegida-AnhängerInnen im letzten Winter zeigten, dass sich jetzt ein schon länger vorhandenes rassistisches Potential offen auf die Straße wagt. Zudem hat dieses Spektrum mit der AfD erstmals eine parlamentarische Vertretung, die im Gegensatz zur NPD nicht mit dem Makel des NS-Bezuges behaftet ist. Im Gefolge von AfD, Pegida und HoGeSa nahmen Angriffe auf Geflüchtete in Deutschland drastisch zu. 2014 gab es laut ProAsyl 35 Brandanschläge und 118 Sachbeschädigungen gegen Geflüchtetenunterkünfte sowie 256 Kundgebungen gegen Geflüchtete und ihre Unterkünfte.

Auch wenn Pegida und AfD in Ostdeutschland die größten Erfolge haben, blieb Hamburg nicht von dieser Entwicklung verschont. Nach einem Wahlkampf, der von Ressentiments geprägt war, gelang der AfD in Hamburg, trotz kritischer Berichterstattung, erstmals der Sprung in ein westdeutsches Parlament. Der AfD-Abgeordnete Dr. Ludwig Flocken warb dafür im Wahlkampf auf einem von Neonazis dominierten Pegida-Aufmarsch in Schwerin.

Schon 2013 gab es einen Aufmarsch-Versuch, der sich gegen eine Moschee in Hamburg-Horn richtete, seit 2014 machen RassistInnen in Farmsen gegen eine Geflüchtetenunterkunft mobil, während in Harvestehude Biedermänner mit juristischen Winkelzügen eine Unterkunft verhindern wollen. Und die Hamburger NPD hetzt wie immer gegen Geflüchtete und alle, die nicht in ihr rassistisches Weltbild passen.

Gescheiterte Migrationspolitik und antirassistische Solidarität

Die deutsche und europäische Politik im Umgang mit Geflüchteten ist gescheitert. 60 Millionen Menschen befanden sich 2014 weltweit auf der Flucht vor Elend, Bürgerkriegen, ökologischen Verwüstungen und fehlenden Lebensperspektiven, an denen auch die westlichen Industriestaaten Schuld tragen. Dem Massensterben bei der Flucht über das Mittelmeer wird jedoch begegnet durch noch stärkere Abschottung, durch militärische Maßnahmen gegen angebliche „Schlepper“ bzw. deren Boote, durch die Planung von extraterritorialen Aufnahme-Lagern und durch ein noch härteres Abschieberegime. Statt auf Willkommenskultur wird auf eine Politik der Abschreckung gesetzt. Auch in Hamburg bietet der neue rot-grüne Senat nach inzwischen zwei Jahren der sogenannten Lampedusa-Gruppe immer noch keine dauerhafte Lebensperspektive.

Bewegungen wie Pegida, HoGeSa und Co. fühlen sich durch diese Politik der Abschreckung und Ausgrenzung ermutigt. Sie fühlen sich als Vollstrecker eines vermeintlichen Volkswillens und der etablierter Politik auf der Straße.

Wir stellen uns gegen eine Migrations- und Asylpolitik, die Menschen nach ihrer Nützlichkeit für die Wirtschaft beurteilt und ihnen die Gleichberechtigung vorenthält. Wir brauchen eine humane Geflüchteten- und Migrationspolitik. Deshalb wenden wir uns gegen die seit Jahrzehnten andauernde Demontage des Asylrechts, gegen die rigorose Abschiebepolitik, gegen die Isolierung von Geflüchteten durch Zwangsunterbringung in Lagern. Wir treten ein für das uneingeschränkte Asylrecht, Bleiberecht für Geflüchtete sowie für gleiche Rechte und Bewegungsfreiheit für alle Menschen.

Viele HamburgerInnen teilen diese Ziele mit uns. Tausende gingen in den letzten Jahren für die illegalisierte Lampedusa-Gruppe auf die Straße, an vielen Orten entstanden Initiativen zur Unterstützung von MigrantInnen, wurden Patenschaften für Heime übernommen, Spenden gesammelt, Wohnraum zur Verfügung gestellt und vielfältig Solidarität gelebt.

Gemeinsam gegen den Nazi-Hooligan-Aufmarsch

Das Hamburger Bündnis gegen Rechts ruft deshalb dazu auf, am 12. September gemeinsam gegen den Aufmarsch der Nazi-Hooligans auf die Straße zu gehen. Der Bundesgerichtshof bestätigte im Januar 2015 ein Urteil des Landgerichts Dresden, nachdem Hooligans als kriminelle Vereinigung eingestuft werden können. Wir verlassen uns jedoch nicht auf staatliche Verbote oder Auflagen. Wir werden flexibel sein und dort protestieren, wo die RassistInnen ihre menschenverachtende Propaganda verbreiten wollen. Und wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, den Aufmarsch zu verhindern. Am 1. Mai 2008 und am 2. Juni 2012 haben wir erfolgreich den Nazis Paroli geboten. Im Januar 2015 protestierten 5.000 HamburgerInnen gegen Pegida, ohne dass diese weder vorher noch danach gewagt hätte, in Hamburg zu marschieren. Und im November 2014 sagten die Hooligans sogar aus Angst vor Gegenprotesten ihren in Hamburg geplanten Aufmarsch ab. Dies ist uns Ansporn ein weiteres Mal auf die Straße zu gehen und uns ihnen in den Weg zu stellen. Komm mit!

Hamburger Bündnis gegen Rechts

zur Unterstützerinnenliste

Demonstration und Gegenaktivitäten: Samstag 12. September 2015, 10:00 Uhrdort wo dieNazis sindvorerst Hauptbahnhof (Hachmannplatz)

Vortrag am 15.06. 2015: Praktische Nachbarschaftshilfe im Globalen Dorf

Der Freifunk Hamburg und der Chaos Computer Club freuen sich, euch am 15. Juni um 20:00 Uhr  einen Vortrag von Lars Windauer in unsersen Räumen im Zeiseweg 9 präsentieren zu können, indem er die Arbeit von Aktivist_innen in Berlin vorstellt:

Gestrandet in einem fremden Land, isoliert in bewachten Flüchtlingsheimen, ohne Netzwerke und ohne Gewissheit über die eigene Zukunft. Das ist das Schicksal vieler Geflüchtete, die in Deutschland Zuflucht suchen mussten. Refugee Emancipation, ein selbstorganisiertes Flüchtlingsprojekt, kämpft seit 10 Jahren mit viel persönlichen Einsatz, freier Software und dem Internet gegen solche Missstände an. Durch den Aufbau und Betrieb von kostenlosen Internetcafés in sechs Brandenburger / Berliner Flüchtlingsunterkünften bietet es den Menschen nicht nur freien, kostenlosen Zugang zur digitalen Welt, sondern schaffen auch Raum für Begegnungen, ein gewisses Maß an Selbstbestimmung und die Möglichkeit zur Weiterbildung. Ziel ist es, die in Deutschland gestrandeten Menschen untereinander und mit der deutschen Gesellschaft zu vernetzen, um so Vereinzelung und Vorurteile zu überwinden. Vortrag am 15.06. 2015: Praktische Nachbarschaftshilfe im Globalen Dorf weiterlesen

Junghackertag – jeden letzten Samstag im Monat

Der Junghackertag ist ein Treffen für technik-begeisterte Jugendliche unter 23 Jahren, mit Anleitung und Hilfe vom Chaos Computer Club Hamburg. Als Besucher auf einem Junghackertag wird nichts von einem erwartet, außer Neugier an der Technik mitzubringen. Wenn jemand seine Ideen, Projekte und Spielzeuge mitbringt, dann helfen wir und arbeiten zusammen daran. Andernfalls haben wir z.B. ein paar programmierbare Minirechner (Arduino, Raspberry Pi) vor Ort und können damit von Programmieren bis Hardware-Basteln alles mögliche schnell und einfach erlernen.
Junghackertag – jeden letzten Samstag im Monat weiterlesen

Demonstration „Freiheit Statt Angst – Hamburg“

FSA_Hamburg

23.05.2015 – 14:00 Uhr – Rathausmarkt, Hamburg

Das Hamburger Bündnis gegen Überwachung ruft auf, mit uns am Samstag, den 23.Mai 2015 für den Erhalt des Grundrechts auf Privatsphäre und gegen die zunehmende Überwachung zu demonstrieren.

Wenn Sie

  • nicht von in- und ausländischen Geheimdiensten ausspioniert werden wollen,
  • nicht wollen, dass von uns allen gespeichert wird, wer mit wem telefoniert und E-Mails verschickt,
  • einen wirksamen Schutz für Ihre Daten in sozialen Netzwerken und Unternehmen wollen, und
  • die Stärkung Ihrer Privatsphäre auf vielen anderen Wegen befürworten,

dann kommen Sie um 14:00 Uhr zur Auftaktkundgebung auf dem Rathausmarkt.

Unsere Forderungen:

  1. Keine Vorratsdatenspeicherung (VDS)
  2. Politisches Asyl und Schutz für Whistleblower
  3. Alle Fakten zur NSA/GCHQ/BND-Affäre mit einem Untersuchungsausschuss offenlegen
  4. Europäischen Datenschutz stärken
  5. Internationales Abkommen zur Freiheit des Internets und für Netzneutralität
  6. Freie Software zum Schutz der Privatsphäre fördern
  7. Allgemeine Kommunikationsüberwachung verhindern
  8. Keine Erfassung von KFZ-Bewegungen (Mautdaten)
  9. Abschaffung von „Gefahrengebieten“ in Hamburg
  10. Abrüstung von Überwachung bei Geheimdiensten und Strafverfolgern

http://stop-watching-hamburg.de

Spendenkonto für das Bündnis:

IBAN: DE62 5204 0021 0277 2812 07
BIC: COBADEFFXXX
Empfänger: Wau Holland Stiftung
Verwendungszweck: „Stop Watching“

Kabelsalat ist auch in Hamburg gesund…